Sept – Dez 2009
Jan – Apr 2010
Mai – Jul 2010
… und jetzt: Prüfungen .. auf geht’s ins Getümmel .. oder doch lieber in den Park mit Melone?!

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Oma in Mailand – was ne Sause =) Dom, Aperitivo, Bootsfahrt, Eis .. so viele Dinge auf der Wünsche-Liste .. dann mal los!
Radio Bocconi
Nachdem Oma und Opa nun so fleißig zuhören ohne viel davon zu verstehen, sieht zumindest Oma endlich mal wie und mit wem ich da hinter dem Mikro sitze.
Dom
Für Oma das erste und für mich vorerst das letzte Mal .. ne Dauerkarte würd sich wirklich mal lohnen.
Lago Maggiore
(Fast) wie im Film … und Oma natürlich immer mit einem Stücken Küchenrolle und Küchenmesser in der Handtasche =)
Oma und Mutti in Milano – Check. Wiedersehen auf meinem Balkon in Kopenhagen?! =)

Lange geplant und dann doch passiert: Unser Trip ins oranje Land! Eigentlich hatte nur die Queen Geburtstag, aber eins nach dem Anderen:
Amsterdam
Da kamen wir an – in dem besetzten/nicht besetzten/sowas Ähnliches wie besetztem/wie-auch-immer Haus von Bass. Mit dem Händedruck bekamen wir gleich ein Bier in die Hand gedrückt und schon waren wir mittendrin in Bass Geburtstagsparty. Erstmal frischmachen? Och nöööö …
Die gesparte Zeit haben wir dann bestens in neue Getränke investiert und (Kathis) Show konnte beginnen =)
Nur einmal übereinander und durcheinander schlafen – sogar Rudi konnte dank der Socke ruhig gestellt werden – und dann war auch schon der Geburtstag der Queen. Ganz Amsterdam war einfach mal komplett orange und aus dem Häuschen .. und wir landeten im Technorave ..
Eine verrückte Stadt – Party, Ecstasy, After-after-Party .. und man weiß nie, in welchem Stadium sein Gegenüber gerade ist .. aber sehr gemeinschaftlich sind sie alle – mein Ecstasy ist auch dein Ecstasy .. mmh .. später vielleicht ..
Hengeloo
FC Twente Enschede hat sein großes Endspiel und wird vielleicht holländischer Meister. Nachdem mir Alex ca. 20x erzählte, dass es sei als wenn Hansa deutscher Meister wäre, wusste ich also auch, worum’s hier geht.
Und das Wunder geschah, FC Twente wurde Meister und die Queen war nix dagegen. Es ist saukalt, es regnet .. lasst uns feiern =)
Rotterdam
Die letzte Station, um meinen Schlafsack auszurollen – bei Vassilis in Rotterdam. Und da es ja nun auch schon Mai war, ist die Hochsaison für’s Grillen quasi schon fast erreicht .. also standen wir da bei 10° mit unserer Wurst in der Hand ..
Ach, war das schön .. wir haben mal einfach gar nichts Kulturelles gesehen von Holland, aber viel Spaß gehabt. Nur Guillaume radelt wohl immernoch durch Amsterdam auf der Suche nach uns ..

Alle reden von Interrail, also muss ich das nun mal testen – 10 Tage, 6 Zugreisen und 1 Mann an meiner Seite. Dann mal los ..
Italienische Grenze und ab nach Marseille – oder doch nicht so fix. Da standen wir in Ventimiglia und an der Anzeigetafel «treno sopresso». Für drei Stunden ging also erstmal nix weiter – Zugstreik in Frankreich und ein mulmiges Gefühl, dass die Franzosen auch nicht ganz so schnell wieder aufhören.
Marseille
Mit viel Glück kamen wir dann um 21 Uhr endlich in Marseille an, was aber noch lange nicht heißt, dass um diese Zeit auch noch ein Bus fährt. In den 3 Kilometern bis zu meinem Bett hatte ich genügend Zeit, einmal ganz genau darüber nachzudenken, ob ich nicht den Fön doch hätte zu Hause lassen können.
Aber das Bett und der Blick waren dann wie dänisches Softeis nach dem Zahnarzt. Bis ich und leider auch mein Handy dem Mittelmeer am nächsten Morgen dann näher kamen, als ich wollte
Aix-en-Provence
Etwas unpassend gekleidet (da meine Hose noch im Mittelmeer schwamm) ging es weiter nach Aix-en-Provence.
Dank dem unverzichtbaren Tipp von unserem Couchsurfer, fuhren wir zu dem höchst inspierierenden Berg, den Paul Cézanne auf etlichen Bildern verewigt hat. Dummerweise hatten wir unsere unverzichtbare Kletterasurüstung vergessen (ich musste ja auch unbedingt den Fön einstecken).
Also konnte ich nicht an der Steilwand hängen, sondern nur den Wanderweg bergauf und bergab laufen. «Tage hätte man hier verbringen können» Naja … =)
Avignon
«Es gibt für Sie leider keinen Zug» .. warum sollten die Franzosen auch so fix aufhören zu streiken? Nach 5 verlegten und gestrichenen Zügen kommen wir der «Pont d’Avignon» dann näher.
Und die geht nicht mal über den gesamten Fluss!! Da wird also aus einer halben Brücke eine berühmte Stadt gemacht .. und darüber singt man auch noch!
Paris
Ich bekam von der Frau am Schalter einen unglaublichen Gesichtsaudruck, als ich fragte, ob es einen Zug für uns nach Paris gibt .. «Sie haben vielleicht gehört, wir streiken» – nein wirklich?
Egal, wir springen einfach auf den Zug und quetschen uns zwischen viel zu viele andere Menschen – bis der Schaffner kommt «Haben Sie ein Ticket?» Ja, natürlich ;) Und schon geht er weiter .. das war ja zur Abwechslung mal einfach.
Und dann sind wir in Paris – Sightseeing, Freunde wiedersehen, sich von Vélib das gesamte Kreditkartenkonto blockieren lassen, … Die guten alten Zeiten also, während Fabio sämtliche Crêperien leer isst =)
1 Mathieu – 2 Arnaud – 3 v.l.Bendou, Etienne, Snoopy – 4 Fabio – 5 Olivier – 6 v.l. Fabio, ich, Arnaud, Olivier, Mathieu
Lyon
Der Fön, der Fön .. ja, ich hätte ihn zu Hause lassen sollen .. dann wäre der Weg auf die Bergspitze auch einfacher gewesen .. aber wer stellt auch genau da eine Jugendherberge hin?! Verrückt ..
Nun müssen wir nur noch irgendwie zurück nach Mailand. Ich konnte die Stimmen schon hören – «Es gibt leider keinen Zug für Sie» .. unter den Umständen können wir uns auch schlecht beschweren, dass unser Zug dann ganz plötzlich einfach mal sein Fahrtziel ändert. Da hinfahren, was am Zug dransteht, wird auf die Dauer ja auch langweilig.
Aber wir kommen an! Und es regnet ..


Die rote Rakete wieder auf Tour – dass das nicht glatt gehen kann, war mir schon irgendwie klar, bevor ich überhaupt in dieses Auto gestiegen bin.
Ein paar Stunden später war es dann auch schon so weit und wir standen mit unserem italienischen Auto und Sommerreifen auf der kleinen Bergstraße – von oben, vorne und hinten nichts als Schnee – und das Navigationsgerät zeigte auch nur noch lediglich 37km bis zum Ziel an .. olé!
Bestens ausgerüstet mit meinen Sommerschühchen stapfte ich also durch den Schnee und nach einiger Zeit und netten Bekanntschaften wurde dann auch klar, dass unsere kleine Bergstraße in ein paar hundert Metern gesperrt ist – weil im Winter dort zuviel Schnee liegt .. nicht doch!
Das Navigationsgerät war nun, genau wie wir, komplett verwirrt und so hangelten wir uns von einer Tankestelle zur nächsten bis nach Grenoble – auf der Suche nach Schneeketten. Die gab’s nicht, also musste das ganze irgendwie auch ohne funktionieren ..
So, nach der Ankunft um Mitternach konnte der Urlaub nun auch beginnen .. endlich Snowboarden! Bei Sonne, Schnee, Sturm, im Tiefschnee, Matsche und auf Eis .. alles war dabei! Nur die Schuhe – die drückten bei jedem Wetter ;)
Plus natürlich auch viele nette Abende: Mit im Brand stehendem Raclette, was sich aber dank meiner unglaublichen Reflexe nicht weiter ausbreiten konnte (dafür aber danach über unserem Tisch eine Rußwolke schwebte =).
Und natürlich zahlreichen Spielen – Familienurlaub eben. Was war Toni nochmal? Männlich? ;)
Und da es ja bei Weitem nicht so unterhaltsam ist, aus seinen Fehlern zu lernen, haben wir dann auch auf unserer Rücktour noch die Grande Route des Alpes mitgenommen – auf der geraden Strecke der Autobahn wäre mir sonst sicherlich auch nur übel geworden ;)
PS: Die einzigen beiden, die nicht so wirklich warm miteinander geworden sind, waren Fiedi und sein Snowboard ;)

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